Bis zu 38 Grad
Hitzewarnung für weite Teile von NRW – doch wichtiges Detail ist diesmal anders
Ab Mittwoch wird es in NRW wieder richtig heiß. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Hitzewarnung herausgegeben. Doch ein wichtiges Detail ist diesmal anders.
Update vom 28. Juli, 12 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits heute eine Hitzewarnung für Mittwoch, 29. Juli, herausgegeben. Fast ganz Nordrhein-Westfalen ist betroffen. „Am Mittwoch wird eine starke Wärmebelastung erwartet“, heißt es in der Warnung, die von 11 bis 19 Uhr gilt. Lediglich ein Teil des Hochsauerlandes war von der Hitzewarnung zunächst nicht betroffen.
„Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“, warnen die Experten. Am Mittwoch klettern die Temperaturen auf 32 bis 36 Grad an. Dann droht eine Tropennacht: Die Tiefstwerte liegen in der Nacht zwischen 22 und 18 Grad. Am Donnerstag steigen die Temperaturen dann erneut auf bis zu 35 Grad an. Hitzegewitter sind nicht ausgeschlossen.
Nächste Hitzewelle in NRW ist im Anmarsch
[Erstmeldung] Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch. Bereits ab Dienstag, 27. Juli, steigen die Temperaturen in NRW spürbar an, ab Mittwoch dann richtig: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Höchstwerte zwischen 33 und 36 Grad, im Tiefland sogar noch mehr. Der Donnerstag bringt laut DWD-Prognose den vorläufigen Höhepunkt: Bis zu 38 Grad sind möglich – nur das Hochsauerland bleibt mit rund 31 Grad etwas „kühler“. Doch eine Sache ist beim Wetter dieses Mal anders.
„Man kann auf jeden Fall wieder von einer Hitzewelle sprechen“, sagt Niklas Weise von Wetteronline. Vor allem in den Städten entlang des Rheins werde es sehr heiß, so der Meteorologe im Gespräch mit wa.de. Er geht davon aus, dass es verbreitet in NRW am Mittwoch und Donnerstag erneut zu einer extremen Hitzebelastung für die Menschen komme. Doch in einem Punkt würden sich die kommenden Tage von der Juni-Hitzewelle unterscheiden.
Hitze „etwas erträglicher“ – und es bleibt nicht so lange heiß in NRW
„Die Luft ist dieses Mal deutlich trockener“, sagt Niklas Weise. Feuchte Hitze sei schwerer für den Körper zu ertragen. Die Luftfeuchtigkeit bleibe in den kommenden Tagen jedoch sehr niedrig. Das würde die Hitze „etwas erträglicher“ machen, so der Meteorologe. Es werde nicht so schwül wie zuletzt im Juni.
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Laut DWD bleibt es am Dienstag und Mittwoch in NRW sonnig und trocken. „Ab Donnerstag sind Hitzegewitter möglich“, sagt Weise. Doch ob und in welcher Intensität, sei noch unklar. Danach würden die Temperaturen etwas abfallen. „Die Abkühlung kommt relativ schnell“, so der Meteorologe. Wenn man es denn Abkühlung nennen kann: Die Höchstwerte liegen laut Weise am Wochenende in NRW voraussichtlich zwischen 27 und 30 Grad.
„Wer empfindlich auf Hitze reagiert, sollte jetzt schon vorsorgen“
Und wie geht es in der neuen Woche weiter? Für Nordrhein-Westfalen sei dies nicht einfach zu beantworten, sagt der Meteorologe. Das Bundesland würde genau auf der Grenze zwischen Nord- und Süddeutschland liegen. Im Süden bleibe es wahrscheinlich auch noch nach dem Wochenende heiß. Wie weit die Hitze in der nächsten Woche jedoch wieder gen Norden zieht, sei noch unklar.
Für diese Woche appelliert Meteorologin Annika Jacob von Wetteronline in einem Video: „Wer empfindlich auf die Hitze reagiert, sollte am besten jetzt schon vorsorgen.“ Das heißt vor allem: Versuchen, das eigene Heim herunterzukühlen, solange es noch möglich ist. So wird die Nacht zu Dienstag mit 14 bis 11 Grad, im Sauerland teils nur 9 Grad, noch verhältnismäßig kühl. In der Nacht zu Mittwoch liegen die Tiefstwerte teils schon bei 19 Grad, die nachfolgenden Nächte könnten dann schon wieder tropisch ausfallen. Das heißt: Die Temperaturen fallen nicht unter 20 Grad. Richtiges Durchlüften ist dann kaum möglich.
Rubriklistenbild: © Thomas Warnack/dpa
