Bis zu 38 Grad
„Schon jetzt vorsorgen“: Meteorologin mit klarem Appell vor nächster Hitzewelle in NRW
Bis zu 38 Grad werden in NRW erwartet – und die Zeit zum Vorbereiten wird knapp. Eine Meteorologin formuliert einen klaren Appell vor der neuen Hitzewelle.
Die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch – und mit ihr ein klarer Appell einer Wetterexpertin: „Wer empfindlich auf die Hitze reagiert, sollte am besten jetzt schon vorsorgen“, sagt Meteorologin Annika Jacob von Wetteronline. Denn wer wartet, bis die Temperaturen in NRW auf bis zu 38 Grad klettern, hat kaum noch Möglichkeiten, die eigene Wohnung wirkungsvoll abzukühlen.
Der entscheidende Moment ist jetzt: In der Nacht zu Dienstag, 28. Juli, sinken die Temperaturen in NRW noch auf 11 bis 14 Grad, im Sauerland sogar auf rund 9 Grad. Das ist die letzte gute Gelegenheit, Wohnungen und Häuser richtig durchzulüften und so viel kühle Luft wie möglich ins Innere zu holen. Wer jetzt Fenster und Türen öffnet, legt den Grundstein dafür, die kommenden Hitzetage etwas besser zu überstehen.
Ab Mittwoch wird es richtig heiß: Jetzt noch schnell durchlüften
Denn danach wird es eng, das Wetter schwingt um: In der Nacht zu Mittwoch fallen die Temperaturen teils nur noch auf 19 Grad. Die darauffolgenden Nächte könnten bereits tropisch ausfallen – das heißt, die Temperaturen sinken nicht mehr unter 20 Grad. Richtiges Durchlüften ist dann kaum noch möglich. Wer die Hitze einmal in den Wänden hat, wird sie so schnell nicht wieder los.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet ab Mittwoch Höchstwerte zwischen 33 und 36 Grad, im Tiefland teils noch mehr. Den vorläufigen Höhepunkt bringt laut Prognose der Donnerstag: Bis zu 38 Grad sind möglich. Nur das Hochsauerland bleibt mit rund 31 Grad etwas kühler. Meteorologe Niklas Weise von Wetteronline spricht im Gespräch mit wa.de klar von einer Hitzewelle – besonders in den Städten entlang des Rheins werde es für viele Menschen zur extremen Belastung.
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Eine gute Nachricht gibt es allerdings: Anders als bei der Hitzewelle im Juni bleibt die Luft diesmal deutlich trockener. „Feuchte Hitze ist schwerer für den Körper zu ertragen“, erklärt Weise. Die niedrige Luftfeuchtigkeit mache die Hitze „etwas erträglicher“ – schwülwarm wie zuletzt werde es voraussichtlich nicht.
Ab Donnerstag sind laut Weise Hitzegewitter möglich, danach fallen die Temperaturen wieder etwas. Am Wochenende werden Höchstwerte zwischen 27 und 30 Grad erwartet – eine Abkühlung, wenn auch eine moderate.
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