Neue Gastro in Hamm

Hardys Nachfolger öffnet: Das erwartet Besucher im „Kasabar“

Neuer Tresen: Cang Sang Nguyen ist gelernter Barmixer und will eigene Cocktails kreieren.
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Neuer Tresen: Cang Sang Nguyen ist gelernter Barmixer und will eigene Cocktails kreieren.

„Kasabar“ statt „Hardys“ heißt es jetzt an der Oststraße. Die neue Pächter wollen einiges beibehalten, anderes neu ins Angebot aufnehmen - und vor allem steht Kundenorientierung ganz oben.

Hamm – Das „Kasabar“ öffnet am Samstag ab 17 Uhr – und zahlreiche Stammgäste von Vorgänger „Hardys“ werden sich kaum umstellen müssen. „Wir haben 60 Prozent Hardys behalten“, erzählt Canh Sang Nguyen, der das neue Barrestaurant an der Oststraße gemeinsam mit Le Khanh Nguyen betreibt. Aus beider Vornamen entstand auch das Kunstwort „Kasabar“.

Auch, wenn das Mobiliar innen und vor der Tür dasselbe sein wird wie beim Vorgänger, augenfällig anders und neu ist die modern gestaltete Theke im Industrie-Style mit zugleich warmem, gemütlichem Aussehen. Diese Bar wird ein Ankerpunkt werden, ist sich Canh Sang Nguyen sicher. Die ausgebildete Fachkraft für Gastronomie und Barmixer wird dort seine Mix-Getränke kredenzen, sein Angebot an Cocktails dem Geschmack anpassen und weiterentwickeln.

Pasta, Burger und später auch vietnamesische Küche

Die Hammer werden testen und quasi die Zukunft der beiden Gastronomen mitgestalten. „Wir haben vor, vielleicht auch in andere Städte zu gehen. Wir nennen es schrittweise Entwicklung, sind nie 100-prozentig sicher, versuchen aber, die Kundenwünsche immer zu 100 Prozent zu erfüllen“, beschreibt Canh Sang Nguyen das Konzept ihres ersten Restaurants, das sie im Mai erstmals vorstellten.

Auf den Tisch kommt ab Samstag erst einmal europäisch-westliche Küche mit Pasta, Burger und Baguette. „Ab August gibt es dann original vietnamesische Gerichte“, erklärt Canh Sang Nguyen. „Wir müssen noch einiges vorbereiten.“ Küchenchef Duy Lan Pham beherrscht sowohl Spaghetti als auch Banh My und Pho. Er hat in Deutschland gelernt. Unterstützung bekommt er von einem Koch direkt aus Vietnam.

Spezialität und ein Teil der Playlist bleiben

Ins Konzept der 28-jährigen Gastronomen passt hingegen eine umfangreiche Getränkekarte plus einer Überraschung. Neben den Cocktails und Bitburger aus vier der fünf Zapfhähnen liegen im Weinkühler stets sechs Weiße und fünf Rote, ausgesucht vom Werner Sommelier Frank Bispinghoff. „Es wird jeden Monat zudem einen Prowein geben, den wir zum nächsten wechseln“, erklärt Canh Sang Nguyen. Das Gleiche passiere an der Theke. Durch die fünfte Leitung fließt ebenfalls monatlich anderer Gerstensaft.

Die Kundenorientiertheit der beiden Nguyen geht so weit, dass sie die Befindlichkeiten der Stammgäste des Hardys im Auge behalten. „Wir werden eine Spezialität weiter anbieten, wir sind in Gesprächen mit Herrn Weiß, haben aber noch nicht entschieden welche.“ Ebenso wird ein Teil der Playlist des Vorgängers aus Lautsprechern kommen. „Nicht alles, die Musik muss zum Charakter der Bar passen“, schränkt Canh Sang Nguyen ein.

Eröffnung mit Sonderangeboten

Zur Eröffnung des „Kasabar“ am Samstag geben die Gastronomen 15 Prozent Nachlass auf alle Gerichte. „Außerdem ist das zweite Bier vom Fass frei. Nach dem Motto: Buy one get one free.“

Das neue Barrestaurant ist von Dienstag bis Donnerstag und sonntags von 12 bis 23 Uhr, am Freitag und Samstag von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Am Montag ist Ruhetag.

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