Produktion übernimmt Partnerunternehmen
Nach 140 Jahren: Traditionsunternehmen in NRW muss schließen
Ein Düsseldorfer Traditionsunternehmen gibt den Betrieb auf. Mitte 2027 soll das Werk endgültig schließen. Mehr als 70 Beschäftigte sind von der Entscheidung betroffen.
Die derzeitige wirtschaftliche Lage stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Viele traf es in den letzten Jahren so schwer, dass sie schließen mussten. So verkündete beispielsweise der Bauchemie-Produzent PCI, sein Werk in Hamm zu schließen. Nun hat eine Düsseldorfer Papierfabrik ihre Schließung bekanntgegeben.
Das Unternehmen Julius Schulte Söhne GmbH & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf wird den Betrieb aufgeben. Wie das Unternehmen mitteilt, wird der Betrieb stufenweise bis Mitte 2027 vollständig zurückgefahren. Die Firma Julius Schulte Söhne ist auf die Produktion von Papier und Karton spezialisiert, vor allem werden Hülsenkartons, wie man sie aus dem Inneren einer Küchenrolle kennt, produziert. Seit 1886 gibt es den Standort mitten in Düsseldorf schon.
Düsseldorfer Traditionsunternehmen muss Mitte 2027 schließen
Das Partnerunternehmen Julius Schulte Trebsen GmbH & Co. KG in Trebsen in Sachsen wird den Markt künftig bedienen, heißt es in der Mitteilung. Konkret soll die Papierproduktion in Düsseldorf bereits Anfang des zweiten Quartals 2026 eingestellt werden. „Parallel dazu soll am Standort Düsseldorf vorübergehend – voraussichtlich bis Mitte 2027 – die Weiterverarbeitung von Mutterrollen aus der Produktion der Julius Schulte Trebsen GmbH & Co. KG in Trebsen ermöglicht werden“, gibt das Unternehmen bekannt.
Als Gründe für die Schließung nennt die Papierfabrik „die strukturellen Rahmenbedingungen, insbesondere die innerstädtische Lage des Werks, sowie die konjunkturellen Marktbedingungen der letzten Jahre“. Diese hätten das Unternehmen zunehmend belastet. Laut Rheinischer Post sind rund 75 Beschäftigte von der Schließung betroffen.
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