Wer hat etwas gesehen?

In Papiertonne: „Fünf offensichtlich ausgesetzte und verwahrloste Katzenbabys“ entdeckt

Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens fand in einer Papiertonne fünf ausgesetzte und verwahrloste Katzenbabys. Die Polizei ermittelt und sucht dringend nach Zeugen.

Langerwehe - Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens machte am Samstagmittag, 26. Juli, in Langerwehe im Kreis Düren einen traurigen Fund. „In einer Papiermülltonne entdeckte er fünf offensichtlich ausgesetzte und verwahrloste Katzenbabys“, schreibt die Polizei Düren in einer Mitteilung von Montag.

Mitarbeiter von Entsorgungsunternehmen findet Katzenbabys in Papiertonne

Der Mann habe beim Entleeren einer Papiertonne in der Straße „An der Lochmühle“ Katzenlaute aus dem Inneren der Tonne wahrgenommen. Als er genauer nachschaute, entdeckte er inmitten der Kartons die Kätzchen und informierte daraufhin die zuständigen Stellen.

Fünf Katzenbabys wurden in einer Papiertonne im Kreis Düren gefunden.

Die Feuerwehr brachte die Kitten daraufhin zur weiteren medizinischen Versorgung zu einem Tierarzt. Wie alt die kleinen Katzen sind, sei der Polizei nicht genau bekannt. Ein Sprecher konnte auf Nachfrage von wa.de nur sagen, dass die Kitten noch „sehr jung“ seien, wie auch das Foto schon verdeutlicht.

Nach traurigem Fund: Polizei sucht Zeugen zum Vorfall

Nach dem schrecklichen Fund hat die Polizei nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat etwas Verdächtiges im Bereich der Straße „An der Lochmühle“ beobachtet oder kann Angaben zur Herkunft der Tiere geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Düren unter der Telefonnummer 02421/949-0 zu melden.

Leider ist der Fund in Langerwehe kein Einzelfall. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen ihre Tiere loswerden möchten und diese einfach aussetzen. Zuletzt entdeckte eine Baubetriebsmitarbeiterin zwei Babykätzchen in einer Müllpresse. Der Fall schockierte sowohl Tierheim als auch das Internet. Ein weiterer Katzenbesitzer in NRW zeigte ebenfalls einen erschreckenden Umgang mit unerwünschtem Nachwuchs. Seine Behandlung von Mutter und Kitten löst bei Tierschützern heftige Emotionen aus.

Rubriklistenbild: © Polizei Düren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare