Erfahrene Halter gesucht

Hündin Mucki wurde als Welpe auf Parkplatz gefunden - sie „war mehr tot als lebendig“

Das Tierheim Dorsten sucht für die junge Hündin Mucki ein Zuhause. Der lebensfrohe Akita leidet unter einer Autoimmunerkrankung und benötigt erfahrene Besitzer.

Dorsten - Kennen Sie den Film „Hachiko“? Der auf wahren Ereignissen beruhende Film aus dem Jahr 2009 zeigt, wie ein Hund seinen von Richard Gere gespielten Besitzer jeden Tag um die gleiche Uhrzeit vom Bahnhof abholt. Auch, als das Herrchen gestorben ist, ist der Hund täglich um 17 Uhr am Bahnhof zu sehen. Bei dem treuen Tier in dem Kinofilm, bei dem viele Besucher so einige Tränen verloren haben werden, handelt es sich um die Rasse Akita. Zu eben dieser Rasse gehört auch die bildschöne Hündin Mucki, die im Tierheim Dorsten auf ein neues Zuhause wartet. In ihren jungen Jahren hatte sie es bereits sehr schwer. Die zukünftigen Besitzer sollten einige Anforderungen erfüllen.

Hündin Mucki wurde als Welpe auf Parkplatz gefunden – Sie „war mehr tot als lebendig“

In einem Reel auf der Facebook-Seite der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ heißt es direkt zu Beginn: „Sie war mehr tot als lebendig!“. In dem dazugehörenden Steckbrief der Hündin auf der Homepage des TV-Formats wird noch präziser auf die tragische Vorgeschichte von Mucki eingegangen. Der junge Vierbeiner wurde demnach verletzt auf einem Marktplatz gefunden. Sie kam direkt in eine Tierklinik, wo ihr mit einer Bluttransfusion das Leben gerettet wurde.

Denn Mucki leidet unter einer Blutkrankheit. Genau handelt es sich um eine immunbedingte Thrombozytopenie. Aus diesem Grund muss die Hündin regelmäßig mit Kortison behandelt werden. Wie die Tierschützer des Tierheims Dorsten auf ihrer Homepage schreiben, seien derzeit aber nur geringe Mengen notwendig.

Hündin Mucki ist auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause.

Dennoch macht sich ihre Krankheit im Alltag bemerkbar. „Durch ihre Medikation muss Mucki oft Wasser lassen, deswegen wäre ein Zuhause mit Garten perfekt für sie“, heißt es in dem „Tiere suchen ein Zuhause“-Steckbrief. Auch sei alle drei Monate ein Bluttest notwendig. Und künftige Besitzer sollten sich im Klaren sein: „Man weiß leider nicht, wie sich die Autoimmunerkrankung im Laufe des Lebens entwickelt, es kann leider auch immer Rückfälle geben, gerade wenn Mucki sich andere Erkrankungen einfängt“, schreibt das Tierheim Dorsten.

Mucki sucht neue Besitzer – Rasse Akita benötig erfahrene Hundehalter

Generell sollte die etwa anderthalb Jahre alte Hündin bei Menschen unterkommen, die bereits Hundeerfahrung mitbringen und genügend Zeit für Mucki aufbringen können. Das macht alleine schon ihre Rasse notwendig. Über Akitas heißt es, wie unter anderem in einem Rasseportrait auf dem Portal zooroyal.de nachzulesen ist, dass sie eigenständig und selbstbewusst sind. Zu der Bezugsperson wird mitunter eine starke Bindung aufgebaut. Doch die Anerkennung des Tieres muss sich auch erst erarbeitet werden.

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Dementsprechend heißt es auch über Mucki, dass sie eine junge und lebhafte Hündin sei, die aber auch gerade jetzt in ihrer Pubertät einen sehr eigenen Kopf hat. Auch sei sie neugierig und würde ihre Grenzen austesten. „Besonders wenn es um Leckerlis geht, zeigt sie sich erfinderisch und hartnäckig“, heißt es in dem „Tiere suchen ein Zuhause“-Steckbrief. „Sie braucht Menschen, die ihr mit Geduld und Klarheit zeigen, was erlaubt ist und was nicht. Mit der richtigen Führung ist sie eine treue und unterhaltsame Begleiterin.“

Hündin Ayla hat bereits viermal ihr Zuhause verloren. Im Tierheim litt sie sehr und verletzte sich selbst. Jetzt gibt es ein Happy End für die Hündin. An einem anderen Ort wurden sieben Hunde gemeinsam sichergestellt. Einer von ihnen ist Gustav. In seinem bisherigen Leben durfte er nichts kennenlernen. Jetzt sucht er ein liebevolles Zuhause.

Rubriklistenbild: © Tierschutzverein Dorsten und die Herrlichkeit Lembeck e.V.

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