Aus dem Nähkästchen
14 Dinge, die eine Hundetrainerin niemals tun würde: „Kann den Hund gefährden“
VonSophie Klußschließen
Welche Fehler würde ein Hundeprofi nicht begehen? IPPEN.MEDIA hat bei Désirée Scheller, ganzheitliche Hundetrainerin und selbst Hundehalterin, nachgefragt.
Désirée Scheller ist seit 2011 Hundeverhaltensberaterin und Hundeverhaltenstherapeutin für ganzheitliche und gewaltfreie Hundeerziehung. Gemeinsam mit ihrem Sohn Sean leitet Scheller das Hundezentrum Hundewohl. Darüber sind alle Angebote zu finden, mit denen sie Hundehalter dabei unterstützt, endlich einen entspannten Alltag mit Hund genießen zu können: „Damit Vierbeiner und Zweibeiner harmonisch und zufrieden zusammenleben können“, wie sie selbst über ihre Arbeit sagt.
Ihre Geschichte und wie sie zum Beruf als Hundetrainerin kam, erzählt Désirée so: „Vor vielen Jahren hatte ich meinen ersten Hund, der allerdings aufgrund seiner Vorgeschichte massive gesundheitliche Probleme hatte und verschiedene Verhaltensauffälligkeiten zeigte.“ Die Suche nach einer Lösung sei jedoch frustrierend gewesen und zahlreiche Besuche bei Hundetrainern und Tierärzten hätten sie zwar Unsummen gekostet, aber nicht wirklich weitergeholfen. „Trotz meiner Verzweiflung wusste ich eines ganz genau: Egal was mit diesem Hund passiert, ich übernehme die volle Verantwortung für dieses Tier – komme, was wolle“, erinnert sich die Hundetrainerin, die ihr über viele Jahre aufgebautes Wissen inzwischen auch auf ihrem Instagram-Profil an Hundebesitzer und Hundefreunde weitergibt.
Schließlich sei sie durch zahlreiche Ausbildungen im Bereich Hundepsychologie, Verhaltenstherapie, Hundeernährung und -gesundheit sowie Hundetraining selbst zur Expertin geworden, so Scheller. „Meine wichtigste Erkenntnis: Hunde signalisieren vor allem mit ihrer Körpersprache, wie es ihnen geht und welche Bedürfnisse sie haben.“ Eine ihrer Devisen lautet daher: „Das Verhalten und die Körpersprache des Hundes stehen in direktem Zusammenhang – wir müssen sie nur richtig deuten lernen.“ Schellers Herzensangelegenheit ist es deshalb, Menschen für die Körpersprache von Hunden zu sensibilisieren – auch, um immer wiederkehrende Fehler und Zwischenfälle im Umgang von Mensch und Hund zu reduzieren. „Mein Ziel ist es, Hundebesitzern dabei zu helfen, ihren Hund und seine Sprache wirklich zu verstehen“, so die ausgebildete Hundetrainerin.
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