Es kann knallen

Unwettergefahr in NRW: Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen

In NRW drohen Hitzegewitter. Laut DWD besteht Unwettergefahr. Doch es trifft nicht alle Menschen in NRW. Die Prognose für die nächsten Tage.

Update vom 14. Juli, 16.05 Uhr: Im Süden und Osten von NRW herrscht heute Gewittergefahr. Für den Kreis Euskirchen wurde am Nachmittag eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es drohen Starkregen, kleinkörniger Hagel und stürmische Böen. In der Nacht zu Mittwoch lässt die Gewittertätigkeit laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) aber auch schon wieder nach. „Ab Mittwochmittag im Süden erneut einzelne Hitzegewitter möglich, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit“, so die Prognose der Experten.

In NRW drohen einzelne Hitzegewitter. (Symbolbild)

[Erstmeldung] Es ist heiß in Nordrhein-Westfalen. Auch wenn die aktuellen Temperaturen (noch) nicht vergleichbar sind mit der rekordverdächtigen Hitzewelle Ende Juni, kommen die Menschen in NRW derzeit ordentlich ins Schwitzen. Zumindest tagsüber, denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zur letzten Hitzeperiode: keine Tropennächte, es kühlt am Abend teils auf 15 Grad ab. Und es liegt Spannung in der Luft. Stellenweise könnte es in dieser Woche knallen. Unwetter sind nicht ausgeschlossen.

„Bis einschließlich Freitag werden wir noch Temperaturen über 30 Grad haben“, sagt Lidia Deder vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen. Die Wetter-Expertin erklärt jedoch im Gespräch mit wa.de, dass es in einigen Regionen von NRW auch ungemütlich werden kann. So seien am Montag, 13. Juli, ab dem späten Nachmittag sowie in der Nacht kurze Hitzegewitter mit stürmischen Böen und Starkregen im Bergland möglich.

Gewitterrisiko steigt: Starkregen, Hagel und Sturmböen in Teilen von NRW

Am Dienstag würde die Gewitterwahrscheinlichkeit dann steigen, erklärt Deder. Südlich des Ruhrgebiets müssten die Menschen am Nachmittag und Abend mit Starkregen bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen bis 80 km/h rechnen. „Unwetter ist nicht ausgeschlossen“, so die Wetter-Expertin. Dann erwarten die Meteorologen bis 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter sowie Böen bis 100 km/h.

In der Nacht zu Mittwoch würden die Gewitter dann nachlassen. Bis Freitag seien jedoch weiterhin im Bergland vereinzelt Hitzegewitter möglich, so Deder. Wie es in puncto Niederschlag und Gewitter um das Wochenende in NRW steht, sei bisher nicht eindeutig. „Es kann sein, dass es komplett trocken bleibt“, erklärt sie. Doch einige Wettermodelle würden auch Schauer prognostizieren. Eine verlässliche Vorhersage für das Wochenende ist wohl erst gegen Ende der Woche möglich. Wer schon jetzt etwa für das Parookaville, das vom 17. bis 19. Juli am Niederrhein steigt, packen möchte, sollte auf jeden Fall alle Wetteroptionen in Betracht ziehen.

Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

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