Wetter im Blick behalten

Extremes Wetter in NRW: DWD gibt Hitzewarnung heraus – doch auch Unwetter drohen

Die neue Woche hat es in sich: Der Deutsche Wetterdienst hat wieder eine Hitzewarnung für NRW herausgegeben. Und es könnte ordentlich knallen.

Update vom 3. August, 14.33 Uhr: Ab Montagnachmittag steigt von Südwesten her die Gewittergefahr in NRW. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Die Nacht zu Dienstag wird vor allem in städtischen Ballungsräumen warm: Es kühlt sich teils nur auf 24 Grad ab. Auch am Dienstag sind örtlich Gewitter möglich, lokal ist laut DWD unwetterartiger Starkregen wahrscheinlich.

[Erstmeldung] Erst Gluthitze, dann Gewitter mit Hagel: NRW steht zu Beginn der neuen Woche extremes Wetter bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag, 3. August, eine Hitzewarnung für weite Teile von NRW herausgegeben – und warnt gleichzeitig vor teils heftigen Unwettern am Nachmittag. Wer glaubt, die Gewitter bringen Erleichterung, könnte sich täuschen.

Gewitter mit Starkregen und Hitze drohen in Nordrhein-Westfalen. (Symbolbild)

Ab Montag zieht heiße Luft aus dem Südwesten ins Land – und die Temperaturen schießen wieder nach oben. Der DWD erwartet 30 bis 36 Grad, in Hochlagen immerhin noch 27 Grad. Gleichzeitig wird es unangenehm: Denn der Luftdruck steigt – und das bedeutet: schwüle Luft.

Bis zu 36 Grad: Hitzewarnung vom DWD – und auch Unwetter drohen

Die Hitzewarnung des DWD ist kein Selbstläufer: Sie wird erst ausgerufen, wenn Temperaturen über mehrere Tage hinweg auf ein gesundheitsgefährdendes Niveau steigen. Genau das ist jetzt der Fall. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit Vorerkrankungen – für sie kann anhaltende Hitze dieser Intensität schnell zur ernsthaften Belastung werden. Die Hitzewarnung am Montag gilt von 11 bis 19 Uhr für weite Teile von NRW – lediglich der Norden, also Teile des Münsterlandes sowie von Ostwestfalen, ist ausgenommen.

Der Tag beginnt laut DWD sonnig und ruhig, doch ab dem Nachmittag zieht von Südwesten eine Gewitterfront auf. Laut DWD sind dabei Starkregen, Hagel und Sturmböen sowie vereinzelt auch Unwetter möglich. Wer also plant, den heißen Tag am Badesee ausklingen zu lassen, sollte besser die Wetter-App im Blick behalten. Die Entwicklung kann regional sehr unterschiedlich ausfallen.

Tropische Nacht: Auch nachts keine Erholung

Wer hofft, dass der Abend Abkühlung bringt, wird enttäuscht. Die Nacht von Montag auf Dienstag wird nach DWD-Prognose verbreitet zur tropischen Nacht – mit Tiefstwerten zwischen 17 und 24 Grad. Meteorologisch gilt eine Nacht als tropisch, wenn die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Schlafen wird damit für viele zur echten Herausforderung.

Auch der Dienstag bringt keine Entspannung. Erneut sind örtliche Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich – laut DWD lokal sogar Unwetter durch heftigen Starkregen. Die Temperaturen bleiben mit 30 bis 34 Grad weiterhin auf Hitzewellen-Niveau, die Schwüle hält sich hartnäckig. Am Mittwoch gehen die Temperaturen auf 28 bis 32 Grad zurück, die Gewittergefahr nimmt deutlich ab.

Rubriklistenbild: © David-Wolfgang Ebener/dpa

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