Insa-Sonntagsfrage
Rückenwind für Merz-Regierung: Erstmals seit September – Union liegt in Umfragen wieder vor der AfD
Ein monatelang anhaltender Trend ist in der Insa-Sonntagsfrage gebrochen werden: CDU und CSU liegen erstmals seit einem halben Jahr wieder vor der AfD.
Für Monate waren CDU/CSU und die AfD in der Gunst der Wählerschaft im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa gleich auf, oder die AfD lag mit knappem Vorsprung vor der Union. Nun wurde der Trend gebrochen: Erstmals seit September 2025 liegen die Christdemokraten wieder vor der AfD.
Union liegt erstmals seit einem halben Jahr wieder vor der AfD
CDU und CSU liegen im neu veröffentlichten Sonntagstrend (Stand 1. März), den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die Bild-Zeitung erhebt, erstmals seit sechs Monaten wieder vor der AfD. In der repräsentativen Befragung kommen CDU/CSU auf 26 Prozent, womit sie im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt gutmachen konnten. Die AfD erreicht weiterhin 25 Prozent.
Im Zuge der Sonntagsfrage holte das Insa-Institut die Meinung von insgesamt 1203 Teilnehmern ein, und zwar zur Frage, wen sie wählen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Statt fand die Befragung im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 27. Februar. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten.
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So fielen die Insa-Umfragewerte von SPD, Grünen und Co. aus
Im Vergleich zur Vorwoche unverändert blieben in der Insa-Sonntagsfrage die Werte von SPD (16 Prozent), Grünen (11 Prozent), FDP und BSW (beide 3 Prozent). Einzig die Linke büßt im Vorwochenvergleich einen Prozentpunkt ein und kommt gegenwärtig auf 10 Prozentpunkte. Sonstige Parteien kommen gemeinsam auf insgesamt 6 Prozent.
Für eine parlamentarische Mehrheit sind laut Insa-Chef Hermann Binkert mehr als 44 Prozent erforderlich. Rechnerisch kämen CDU/CSU und SPD derzeit auf 42 Prozent, SPD, Grüne und Linke auf 37 Prozent. Eine Koalition aus Union und AfD hätte mit 51 Prozent eine Mehrheit, gilt politisch jedoch als ausgeschlossen.
| CDU/CSU | 26 % (+ 1) |
| AfD | 25 % |
| SPD | 16 % |
| Grüne | 11% |
| Die Linke | 10 % (- 1) |
| BSW | 3 % |
| FDP | 3 % |
| Sonstige Parteien | 6 % |
Merz und die Bundesregierung werden von der Wählerschaft überaus kritisch betrachtet
Auch bei der Bewertung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt es leichte Veränderungen. Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) zeigen sich mit Merz’ Arbeit zufrieden, das sind zwei Prozentpunkte mehr als Anfang Februar. Allerdings äußerten sich 64 Prozent mit dem Walten des Kanzlers unzufrieden, wie die Welt hinweist. Noch kritischer fällt das Resümee der Wählerschaft im Rahmen der Insa-Umfrage hinsichtlich der Bundesregierung aus: Nur 23 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit zufrieden, 67 Prozent gaben an, unzufrieden zu sein. Eine Mehrheit der Zufriedenen findet sich lediglich unter den Wählern der Union. (Quelle: Insa-Sonntagsfrage, Bild, Welt) (fh)
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