Tierschicksal
Vom Veterinäramt sichergestellt: Jagdhunde suchen neues Zuhause und sinnvolle Aufgabe
Seit einiger Zeit leben drei Jagdhunde im Tierheim Dornbusch. Bandito, Odin und Gerry mussten sichergestellt werden. Sie suchen jetzt ein neues Zuhause.
Schalksmühle - Wenn Besitzer nicht richtig mit ihren Haustieren umgehen, schreitet immer wieder das Veterinäramt ein. Nicht selten werden Hunde, Katzen und andere Haustiere dann sichergestellt und zunächst im Tierheim untergebracht. Zuletzt kam Schäferhund Baghira in die Obhut der Tierschützer in Schalksmühle. Vor kurzer Zeit bekam das Tierheim mit den Jagdhunden Odin, Bandito und Gerry drei neue Bewohner. Die Hunde sollen nun ein Für-immer-Zuhause finden.
Vom Veterinäramt sichergestellt: Jagdhunde suchen ein neues Zuhause und sinnvolle Aufgabe
Weil die Haltungsbedingungen bei ihrem ehemaligen Herrchen nicht gut waren, kamen Odin, Bandito und Gerry ins Tierheim Dornbusch, teilen die Tierpfleger mit. Sie wurden vom Veterinäramt sichergestellt. Nun sollen die drei Bracken-Hunde weitervermittelt werden.
Odin ist einer der drei Jagdhunde. Der Rüde ist laut Tierheim Menschen gegenüber sehr anhänglich. Gerne klettert er auch auf den Schoß, um den Menschen ganz nah zu sein, heißt es. Auch Spaziergänge klappen gut. Allerdings müsse Odin dringend zum Zahnarzt. Außerdem fehlt ihm eine Kennzeichnung und Impfung.
Für Odin sei es laut den Tierschützern wichtig, dass er bei seinem neuen Besitzer eine sinnvolle Aufgabe bekommt. Ideal wäre „eine Aufgabe wie zum Beispiel Mantrailing oder Suchspiele“. Für den Vierbeiner wünscht sich das Tierheim zudem ein ländliches Zuhause.
Odin, Bandito und Gerry sollen ein neues Zuhause finden
Der zweite Hund im Bunde ist der dreijährige Bandito. Er ist laut dem Tierheim immer etwas zurückhaltend und vorsichtig. Dennoch sei der Vierbeiner durchweg freundlich. Auch Bandito sucht ein Zuhause, in dem er einer Aufgabe wie Mantrailing nachgehen kann. Ein Artgenosse in der Nähe wäre schön, ein souveräner Ersthund sei ideal. Aber auch ohne könne Bandito vermittelt werden, heißt es.
Gerry ist fünf Jahre alt. Ähnlich wie Bandito ist der Vierbeiner derzeit Menschen gegenüber noch sehr vorsichtig. Wie das Tierheim berichtet, lässt Gerry sich nicht direkt anfassen und hält Abstand. Trotzdem merke man dem Hund an, dass er eigentlich näher kommen möchte, heißt es. Wenn seine Artgenossen, vor allem Bandito, in der Nähe sind, sei Gerry schon etwas mutiger.
Ideal wäre für Gerry ein neues Zuhause, in dem es ruhig zugeht. Ein neues Herrchen sollte dem Vierbeiner Geduld entgegenbringen, damit der Vierbeiner Vertrauen fassen kann. Erst vor kurzer Zeit sah sich das Tierheim Dornbusch mit zehn Hunden auf einmal konfrontiert. Für den großen Zuwachs gab es einen traurigen Grund.
Rubriklistenbild: © Tierheim Dornbusch


