Schauspiel am Himmel
Supermond über NRW: Wann und wo der „Nebelmond“ heute am besten zu sehen ist
Der Vollmond steht heute der Erde so nah wie selten – und erscheint dadurch besonders groß und hell. So sind die Chancen auf freie Sicht in NRW.
Hamm – Am Mittwochabend, 5. November, lohnt sich in NRW der Blick in den Himmel: Der Vollmond steht der Erde so nah wie selten – und erscheint dadurch besonders groß und hell. Fachleute sprechen von einem sogenannten „Supermond“, der in diesem Fall sogar den Beinamen „Nebelmond“ trägt.
Nach Angaben des Planetariums Hamburg erreicht der Mond am Abend des 5. November seine Vollmondstellung – in einer Entfernung von nur rund 357.000 Kilometern zur Erde. „Findet ein Vollmond nahe des erdnächsten Bahnpunktes statt, wird er von einigen Menschen als Supermond bezeichnet“, erklärt Dr. Voss vom Planetarium. Der Unterschied sei allerdings eher gering: Ein Supermond erscheine etwa sieben Prozent größer und bis zu 30 Prozent heller als ein durchschnittlicher Vollmond. Der Eindruck, der Mond sei besonders riesig, entstehe vor allem, wenn er nah am Horizont steht – etwa beim Aufgang über Häusern oder Bäumen.
Beste Sicht auf den Supermond in NRW – Mondaufgang am frühen Abend
Und das Wetter? Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) spielt es in Nordrhein-Westfalen mit. Der Mittwoch verläuft ruhig und mild, vielerorts mit nur dünnen Schleierwolken. In der Nacht bleibe es meist klar und trocken, nur im Sauerland könne sich in Tal-Lagen örtlich Nebel oder Dunst bilden. Insgesamt sind die Chancen auf freie Sicht also gut – besonders in höheren Lagen.
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Laut WDR-Wetterredaktion geht der Mond am Mittwochabend bereits früh auf: In Bielefeld um 16.16 Uhr, in Köln um 16.27 Uhr und in Aachen um 16.32 Uhr. Am besten sichtbar ist er kurz nach dem Aufgang, wenn er noch tief über dem Horizont steht. Gegen 23.16 Uhr erreicht der Mond dann mit einer Distanz von etwa 356.400 Kilometern seine größte Erdnähe – also den eigentlichen Supermond-Moment.
Supermond in NRW: Warum der Mond so nah ist
Der Mond wandert auf einer elliptischen Bahn um die Erde. Dadurch verändert sich sein Abstand regelmäßig – zwischen rund 356.000 und 406.000 Kilometern. Einmal im Jahr fällt der Moment des Vollmonds genau mit der größten Erdnähe zusammen. Dann erscheint er besonders hell – der Supermond des Jahres 2025. Wer das Spektakel verpasst: Auch der Dezembervollmond wird laut Planetarium Hamburg wieder ein erdnaher sein, wenn auch rund 130 Kilometer weiter entfernt.
Im Oktober strahlte übrigens auch Komet Lemmon besonders hell am Abendhimmel – zumindest, wenn dieser nicht gerade von einer dicken Wolkendecke bedeckt war.