Zeit, dass sich was dreht
WM-Public-Viewing direkt am Hafen: Bar in NRW bietet besonderen Ort
Die WM sorgt auch in Deutschland wieder für Public-Viewing-Lust. Fanunfreundliche Anstoßzeiten machen jedoch manchen Events einen Strich durch die Rechnung. Es gibt trotzdem welche.
Eine Bratwurst mit Senf frisch vom Grill, dazu ein kaltes Bier und 22 Männer, die auf einer Leinwand in einem fernen Land einem Ball hinterherjagen – Fußballerherz, was willst du mehr? In Deutschland breitet sich mal wieder das WM-Fieber aus. Es gibt nur ein Problem: Weil die Weltmeisterschaft in Amerika stattfindet, sind manche Anstoßzeiten fanunfreundlicher als ein verhasstes Montagsspiel auf irgendeinem Auswärtsacker. Die machen einen Strich durch manches Public-Viewing-Event. Rudelgucken-Enthusiasten kommen trotzdem auf ihre Kosten. Eine Anlaufstelle bietet etwa der Dortmunder Hafen. Hier gibt es eine Bar der etwas anderen Art.
Der Hafengarten – so heißt der Biergarten in dem kleinen Areal, an dem sich unter anderem auch noch der „Umschlagplatz“ sowie „Herr Walter“ angesiedelt haben – wird in diesem Sommer zum Mittelpunkt des Dortmunder WM-Erlebens. Wie der Veranstalter mitteilt, findet dort das offizielle Stadt Dortmund Fan Fest statt – ein Public Viewing, bei dem Fans gemeinsam schauen, jubeln und mitfiebern können.
Public Viewing im Hafengarten: Eintritt frei, Tische reservierbar
Gezeigt werden alle WM-Spiele, die bis spätestens 23 Uhr angepfiffen werden. Unter anderem auch die erste Deutschland-Partie am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr gegen Curacao. Möglich macht das eine Partnerschaft mit der Sparkasse Dortmund. Gemeinsam mit ihr wird die Übertragung auf großer Leinwand organisiert, wie der Veranstalter mitteilt.
Der Eintritt ist kostenlos und eine Ticketpflicht gibt es nicht. Wer den Abend aber entspannt verbringen möchte, kann laut Veranstalter Tische für vier oder acht Personen reservieren und erhält dabei zehn Prozent Rabatt auf das Getränkesortiment im Hafengarten. Da das Fan Fest größtenteils unter freiem Himmel stattfindet, empfiehlt der Veranstalter, wetterfest zu erscheinen.
Von Skibbe bis Kovac: Diese BVB-Trainer standen seit 2000 in Dortmund an der Seitenlinie




Das Konzept setzt bewusst auf Gemeinschaft: Zwischen kühlen Drinks und großer Leinwand soll eine Atmosphäre entstehen, die verbindet – und den Sommer in Dortmund, wo ein Saturn schließen wird, spürbar macht, wie der Veranstalter mitteilt. Ganz im Sinne einer gelungenen Fußball-WM, die verbindet und nicht trennt.
Rubriklistenbild: © dpa
