Ab ins Wasser
Sommer in NRW: Das sind die schönsten Seen und Freibäder im Ruhrgebiet
Wenn die Temperaturen steigen, zieht es viele ans Wasser. Diese acht Seen und Freibäder im Ruhrgebiet bieten Abkühlung an heißen Sommertagen.
Das Wetter wird immer sommerlicher. Die Temperaturen in NRW steigen und mit ihnen auch die Sehnsucht nach Abkühlung. Im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Seen, Freibäder und Naturbäder – doch die Entscheidung für den richtigen Badeort fällt vielen schwer.
Orientierung bei der Suche nach einem passenden Freibad bietet das Onlineportal rausgegangenruhrgebiet. Auf Instagram empfiehlt die Redaktion acht Seen, Freibäder und Naturbäder im Ruhrgebiet, die sich bei Sommerwetter besonders lohnen sollen.
Acht Badeorte im Ruhrgebiet: Seen und Freibäder im Überblick
Am Wolfssee in der Duisburger Seenplatte liegt das gleichnamige Freibad. Nutzer loben das saubere Wasser und die faire Preisgestaltung. Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt, ermäßigt 5 Euro und Kinder bis 14 Jahre 3 Euro. Vom Duisburger Hauptbahnhof ist das Bad mit dem ÖPNV in rund 24 Minuten erreichbar, mit dem Fahrrad in 21 Minuten.
Seaside Beach und Grugabad in Essen
Das Seaside Beach am Baldeneysee bietet mehr als Badespaß. Vor Ort lassen sich unter anderem Kanutouren, eine Kletterwand und eine Adventure-Golf-Anlage buchen, manches davon muss aber vorher angemeldet werden. Wer lieber entspannt, findet einen Platz an der Strandbar. Dort finden auch Konzerte statt. In diesem Jahr tritt unter anderem Nina Chuba am Seaside Beach auf. Der Eintritt kostet 6 Euro. Vom Essener Hauptbahnhof dauert die Anreise mit dem ÖPNV 21 Minuten, mit dem Fahrrad 25 Minuten.
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Das Grugabad bietet Sprungtürme, einen Nichtschwimmerbereich, Rutschen und ein Wellenbad. Das Wellenbad ist aktuell wegen eines Fliesenschadens geschlossen – ab Beginn der Sommerferien soll es nach Angaben der Stadt Essen wieder in Betrieb sein. Eine Einzelkarte kostet 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Vom Essener Hauptbahnhof ist das Bad mit dem Nahverkehr in 11 Minuten erreichbar, mit dem Fahrrad in etwa 20 Minuten.
Ruhrwiese in Bochum-Dahlhausen
An den Ruhrwiesen liegt die einzige offizielle Schwimmstelle an der Ruhr in Bochum. Die Stadt Bochum eröffnet die Badesaison dort laut Radio Bochum am 4. Juni – aktuell steht die Badeampel noch auf Rot. Ob an den Ruhrwiesen Schwimmen erlaubt ist, teilt die Stadt Bochum auf ihrer Internetseite mit. Schwimmen ist dort nur auf eigene Gefahr erlaubt, Rettungsschwimmer sind nicht vor Ort. Vom Bochumer Hauptbahnhof dauert die Fahrt mit dem ÖPNV 39 Minuten, mit dem Fahrrad etwa 35 Minuten.
Freibad Heveney in Witten
Das Freibad Heveney ist kein klassisches Freibad. Es gibt dort auch ein Erlebnisbad mit Rutsche, ein Solebad, eine Sauna und Massagen. Ein Vier-Stunden-Ticket kostet für Erwachsene 9 Euro ohne Sauna, 22 Euro inklusive Sauna. Kinder bis 17 Jahre zahlen ohne Sauna 5,50 Euro und mit Sauna 8 Euro. Vom Bochumer Hauptbahnhof ist das Bad mit dem ÖPNV in 33 Minuten erreichbar, mit dem Fahrrad in 31 Minuten.
Volksbad in Dortmund
Das Freibad im Volkspark bietet einen Blick direkt von der Poolliege auf den Signal-Iduna-Park – und ist damit ein echter Blickfang für Fußballfans. Vor Ort gibt es ein 50-Meter-Schwimmbecken, ein Springerbecken mit Sprungtürmen, ein Planschbecken und einen Imbiss. Der Sprungturm ist aktuell wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 3,50 Euro. Vom Dortmunder Hauptbahnhof ist man mit dem ÖPNV in 8 Minuten dort, mit dem Fahrrad in 13 Minuten.
Horstmarer See in Lünen
Der Eintritt am Horstmarer See ist kostenlos, der See ganzjährig geöffnet. Er liegt inmitten des Lünener Seeparks, in dessen Nähe sich auch das Schloss Schwansbell befindet. Vom Dortmunder Hauptbahnhof ist der See mit dem ÖPNV in 26 Minuten erreichbar. Wer mit dem Fahrrad weiterfährt, steigt am besten am Bahnhof Lünen-Preußen aus – von dort sind es noch etwa 2 Kilometer. Vom Dortmunder Hauptbahnhof brauchen Radfahrer rund 49 Minuten um zum See zu gelangen.
Freibad am See in Wetter
Das Freibad liegt direkt am Harkortsee. Im See selbst ist Schwimmen verboten – das Wasser wird aber ins Naturfreibad geleitet. Dort gibt es neben dem Schwimmbecken auch einen Strömungskanal und einen Stand-up-Paddle- und Kanuverleih – mit denen Besucher auch den See erkunden können. Der Eintritt kostet 5 Euro. Vom Dortmunder Hauptbahnhof dauert die Fahrt mit dem ÖPNV rund 41 Minuten, mit dem Fahrrad 35 Minuten.
Die Reaktionen unter dem Instagram-Post zeigen schnell, dass die Liste unvollständig ist. In den Kommentaren ergänzt die Community die Liste um eigene Favoriten – teils mit deutlichen Worten. „Das Naturbad in Mülheim nicht zu erwähnen, ist ja eine Dreistigkeit“, schreibt ein Nutzer. Andere nennen mit dem Möhnesee gleich ein bekanntes Ausflugsziel. Klar ist: Wer in NRW an heißen Tagen Abkühlung sucht, hat reichlich Auswahl – auch über die acht Badeorte hinaus.
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