Junger Rüde sucht Sicherheit
Frau gibt Hund vor der Geburt ihres Kindes ab – Lenny „sollte nicht zur neuen Familie gehören“
Der noch junge Rüde Lenny wurde von seiner Familie ausgeschlossen. Als das Baby kam, musste er gehen. Nun sucht er einen ruhigen Menschen, der ihm viel beibringt.
Iserlohn – Lenny wurde ausgeschlossen. Er lebte bei einer Frau, wurde aber abgegeben, als diese zur Entbindung ins Krankenhaus kam. Mit dem Baby sollte Lenny offenbar „nicht mehr zur neuen Familie dazu gehören“, wie es das Tierheim Iserlohn auf seiner Website schreibt.
Dort wartet Lenny nun auf neue Menschen, die ihn dabei haben wollen und als festen Teil der Familie sehen. Der helle, wuschelige Rüde war laut Tierheimmitarbeitern zu Beginn „sehr unsicher“ und hat sie „ganz schön stramm stehen lassen“. Das wohl auch, weil Lenny noch nicht viel kennengelernt zu haben scheint: „Der wunderhübsche Lenny hat bisher wenig Erziehung genossen“, heißt es.
Lenny aus dem Tierheim Iserlohn: Er braucht Erziehung und Sicherheit
Er sei auch noch immer ein unsicherer Hund. Die neuen Menschen müssten – oder dürfen? – erst mal ein bisschen Vertrauen zu ihm aufbauen. Er brauche einen „ruhigen, souveränen Umgang“, heißt es von den Tierschützern. Dann würden sie einen „tollen Begleiter“ an ihrer Seite haben.
Im Tierheim Iserlohn etwa habe Lenny die Abläufe kennengelernt und akzeptiere die Mitarbeiter, die er gut kennt. Er ist auch noch sehr jung, soll im März 2023 geboren worden sein. Das heißt, er kann, darf und soll noch viel lernen. Auf Bewegungsreize etwa reagiere er laut den Mitarbeitern sehr und brauche etwas Impulskontrolle. Ein guter Ansatz, um dem kastrierten, jungen Rüden Sicherheit zu geben, denn die braucht er dringend.
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