Wetter-Prognose
„Hitzegewitter mit Unwetterpotential“: Unwetter rollen auf NRW zu – Hitzewelle endet mit großem Knall
Nordrhein-Westfalen erlebt mehrere Tage extremer Hitze. Am Samstag sind laut DWD in der Westhälfte Hitzegewitter mit Unwetterpotential möglich. Auch die Nächte bleiben gefährlich warm.
Update vom 25. Juni, 21:30 Uhr: In NRW zeichnet sich ein Wetterchaos ab. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) steht unwettertechnisch ein Tag besonders im Fokus. Ungemütlich wird es demnach nun am Samstag – dann kann es so richtig heftig werden. Die Experten warnen vor „teils schweren Gewittern (UNWETTER) mit heftigem Starkregen zwischen 30 und 40 l/qm in kurzer Zeit, schweren Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) und großkörnigem Hagel“. Zeitgleich hält sich die Hitzewelle hartnäckig. Am Freitag oder Samstag könnte den Experten zufolge der Temperaturrekord für den Monat Juni gebrochen werden. Auch am Sonntag geht es mit Hitze und Unwettern weiter – wieder warnt der DWD vor Gewittern, Starkregen und Hagel.
[Erstmeldung] Die Hitzewelle in Nordrhein-Westfalen könnte am Freitag, 26. Juni, ihren vorerst gefährlichsten Moment erleben: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind dann vor allem in der Westhälfte des Landes Hitzegewitter möglich – und es kann zu Unwettern kommen. Es seien „Hitzegewitter mit Unwetterpotential“ möglich, wie es heißt. Zuvor aber glüht NRW noch durch mehrere Tage extremer Hitze. Bereits am Mittwoch kletterten die Temperaturen im Westen des Landes auf bis zu 38 Grad, im Osten auf 34 Grad.
Damit nähert sich das Thermometer dem bisherigen NRW-Junirekord gefährlich an. Der liegt bei 38,3 Grad und wurde am 18. Juni 2002 in Herten gemessen. Am Freitag könnten entlang des Rheins sogar 40 Grad erreicht werden – Werte, die in der Rekordliste neue Spuren hinterlassen würden.
NRW-Hitze spitzt sich zu – am Freitag drohen Unwetter
Grundlage für die anhaltende Extremhitze ist eine mächtige Hochdrucklage, die seit Tagen über der Region liegt. „Unter Hochdruckeinfluss ist eine sehr heiße und trockene Luftmasse wetterbestimmend“, sagen die Experten des DWD. Für Mittwoch und Donnerstag warnen sie verbreitet vor starker bis extremer Wärmebelastung – und sehen den Höhepunkt der Hitzewelle erst am Freitag und Samstag.
Kaum Erholung gibt es in den Nächten. In den Innenstädten sinken die Temperaturen zur Nacht auf Freitag laut DWD lediglich auf 25 Grad – eine sogenannte Tropennacht, die für Risikogruppen gefährlich sein kann. Nur im Nordosten des Landes kühlt es auf 17 Grad ab. Die Nacht zum Samstag dürfte noch heißer werden: Dann rechnen die Experten des DWD verbreitet mit Tropennächten, in denen die Temperatur zwischen 20 und 26 Grad bleibt – ohne jede nennenswerte Abkühlung selbst in ländlicheren Gebieten.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW




Auch der Donnerstag bietet wenig Linderung: Bei 33 bis 38 Grad und viel Sonne wird es im Rheinland am heißesten. Der Wind weht nur schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost und bringt keine Erfrischung.
Hitzewelle in NRW: DWD sieht am Rhein bis zu 40 Grad
Der Freitag startet zunächst noch freundlich mit wenigen Wolken und Sonnenschein. Doch am Nachmittag und Abend bauen sich in der Westhälfte NRWs Hitzegewitter auf, die nach Angaben des DWD auch in Unwetter übergehen können. Die Temperaturen erreichen 34 bis 39 Grad, entlang des Rheins sogar bis zu 40 Grad, wie die Experten des DWD sagen.
Wer hofft, dass damit der Hitze-Spuk vorbei ist, wird enttäuscht: Auch der Samstag wird extrem. Zunächst scheint die Sonne, doch später drohen vor allem im Westen einzelne schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 36 und 40 Grad, bei Gewittern sind schwere Sturmböen möglich, wie die Wetter-Experten des DWD warnen. Und selbst die Nacht zum Sonntag bringt keine Ruhe: Wechselnde Bewölkung, Schauer und teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotential sind möglich, die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 22 und 27 Grad. Die Hitzewelle dürfte damit nicht leise enden.
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