Er will einfach nur Glück haben
Mischlingsrüde mit Pechsträhne: Loki musste nach nur zwei Monaten ins Tierheim zurück
Dieser Hund braucht dringend wieder Glück: Loki musste nach nur zwei Monaten bei neuen Menschen wieder ins Tierheim zurück. Zweimal trafen ihn schwere Schicksalsschläge.
Ahaus – Loki hat ganz großes Pech. Traurig wirkt er auf einem Foto, wie er aus dem Körbchen heraus, die Pfoten abgelegt, in die Kamera schaut. Der Mischlingsrüde ist schon zum zweiten Mal in Julias Tierheim in Ahaus. Und zum zweiten Mal, weil sein Mensch einen Schicksalsschlag erlitt.
Zuerst war Loki ins Tierheim gekommen, als sich seine erste Halterin „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht mehr ausreichend um ihn kümmern konnte, wie es auf der Website des Tierheims heißt. Dann das große Glück: Der sechsjährige schwarz-weiß gefleckte Rüde fand einen neuen Menschen, diesmal einen Mann, mit denen Loki es eigentlich nicht so hat. Eine tolle Entwicklung – doch nach nur zwei Monaten der Schock: Sein neuer Lieblingsmensch, sein Halt, verstirbt plötzlich.
Mischlingsrüde Loki liebt lange Spaziergänge, kuscheln und spielen
So kam Loki ins Tierheim in Ahaus zurück. Dort wartet er nun darauf, dass er endlich einmal Glück hat, so richtig – und am besten für immer. Frauen mag Loki lieber, aber: „Männer müssen sich anfänglich etwas mehr Mühe geben, ist das Eis einmal gebrochen, ist das auch o.k.“, heißt es in seiner Beschreibung.
Loki liebt kuscheln, lange Spaziergänge – schließlich ist er erst sechs Jahre alt –, spielt noch gern und auch Kopfauslastung schadet nicht. Er kann Sitz und die Pfote geben, doch sicher sind da noch mehr Kommandos drin. Der Rüde kann bis zu sechs Stunden allein bleiben und fährt auch problemlos im Auto mit. Kleinere Kinder sieht das Tierheim aber nicht in seinem neuen Zuhause.
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Bei anderen Hunden entscheidet Loki nach Sympathie, mal so, mal so. Auch da bevorzugt er Weibchen. Er kann an der Leine schon mal pöbeln, wenn ihm etwas nicht passt. Deshalb sollten die neuen Menschen ihm auch körperlich gewachsen sein. Auf jeden Fall würde er sich über einen Garten, am besten eingezäunt, in seinem neuen Zuhause sehr freuen. Da kann er dann toben und einfach draußen liegen und sein neues Glück genießen.
Auch Larry muss nach einem Schicksalsschlag zurück ins Tierheim. Das „sensible Herz“ wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich in seinem Für-Immer-Zuhause ankommen zu dürfen.
