Katzen-Mama und sechs Babys gefunden
Katzen-Babys in alter Hundehütte gefunden: Nun sollen sie ein richtiges Zuhause finden
Sechs Katzen-Babys und ihre Mutter lebten in einer alten Hundehütte. Tierschützer aus Münster haben die Tiere aufgenommen und wollen sie nun vermitteln.
Münster - Tierheime in Nordrhein-Westfalen müssen fast täglich neue Tiere aufnehmen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Das Tierheim in Bergheim musste zum Beispiel kürzlich den Hunde-Opa Benji aufnehmen, weil sein Besitzer verstorben ist. Nun hat der Tierschutzverein Aaseepfoten aus Münster sieben neue Schützlinge. Sie wurden in einer Hundehütte im Garten gefunden.
Katzen-Babys in alter Hundehütte gefunden: Nun sollen sie ein richtiges Zuhause finden
Rocky, Lucky, Happy, Honey, Cookie und Bambi wurden die Kätzchen getauft. Die Katzen-Mama heißt Lilly. Die tierische Familie wurde von den Hausbesitzern im Garten gefunden. „In dem Garten stand eine ungenutzte Hundehütte und die Katze hat ihre Jungen dort bekommen oder sie dorthin getragen“, berichtet Heike Süßmilch vom Tierschutzverein Aaseepfoten aus Münster im Gespräch mit wa.de. Als die Besitzerin die Katzen bemerkt hat, hat sie den Tierschutzverein informiert und schnell konnten die Katzen in einer Pflegestelle untergebracht werden.
Obwohl die Kätzchen seit ihrer Geburt draußen gelebt haben, sei ihr Zustand sehr gut. „Sie waren zwar etwas unterernährt und hatten Flöhe. Aber das ist normal, wenn die draußen zur Welt kommen. Die Mutter hat sich schon gut um ihre Babys gekümmert“, erzählt die Tierschützerin. In der Pflegestelle kamen die Vierbeiner dann erst einmal in Quarantäne und wurden gegen Flöhe behandelt.
Katzen-Mama war nicht gechippt
Vermittelt werden die Kätzchen aber noch nicht. Ihr Alter wird auf fünf bis sechs Wochen geschätzt. „Wir vermitteln erst ab einem Alter von zwölf Monaten“, so Heike Süßmilch. Bevor es für die Katzen-Babys in ein neues Zuhause geht, werden sie noch entwurmt, gechippt und geimpft. Die Kleinen scheinen aber bereits jetzt schon viele Herzen erobert zu haben. „Wir haben mehrere Anfragen“, erzählt die Tierschützerin. Bald sollen die Interessenten die Kätzchen schon persönlich kennenlernen.
Woher die Katzen-Mama kommt und ob sie vorher ein Zuhause hatte, ist unklar. „Die Katzen-Mama hatte keinen Chip“, berichtet Heike Süßmilch und appelliert an alle Tierbesitzer: „Kastrieren und chippen sehr wichtig“. Besitzer sollen auch der Kastrations-Pflicht nachgehen, Freigängerkatzen sollten grundsätzlich immer kastriert werden.
Rubriklistenbild: © Aaseepfoten Münster

