Auch medizinische Probleme
Im Tierheim ist Rosalie „massiv gestresst“ – Vierbeiner braucht ein ruhiges Zuhause
Für Chihuahua Rosalie endete die Vermittlung vorzeitig – es gab Komplikationen. Die Hündin ist nun wieder im Tierheim und zeigt erhebliche Stressreaktionen.
Moers – Aus verschiedenen Gründen kommt es immer wieder vor, dass Tiere ihr Zuhause verlieren und ins Tierheim kommen. Hund Enzo kam zu Beispiel als Welpe in die Obhut der Tierschützer, da er auf einem Parkplatz gefunden wurde. Das ist für viele zwar oftmals die einzige Lösung – aber nicht alle Tiere kommen im Tierheim gut zurecht. So geht es auch Hündin Rosalie. Ihr macht der Aufenthalt im Tierheim Moers sehr zu schaffen.
„Rosalie ist massiv gestresst in dieser Tierheimsituation“, schreiben die Tierschützer in einem Facebook-Beitrag. Und dabei war die Chihuahua-Dame schon kurz davor, endlich ein endgültiges Zuhause zu finden. Sie war bereits im Juli 2025 im Rahmen einer amtlichen Sicherstellung im Tierheim Moers gelandet, wie das Tierheim mitteilte.
Rosalies medizinische Probleme erschweren ihr das Leben im Tierheim
Danach wurde die Hündin auch schon vermittelt – allerdings ohne langfristigen Erfolg. „Leider kam Rosalie aus der Vermittlung zurück, da sich gezeigt hat, dass sie die Regeln der Sauberkeit nicht wirklich erlernt hat“, so das Tierheim. Neue Halter müssten sich darüber im klaren sein, dass die Hündin die Stubenreinheit „von Grund auf“ neu erlernen müsse.
Aber auch medizinische Probleme plagen Rosalie. Den Tierschützern zufolge leide sie an einer Verengung der Speiseröhre. Die sei zwar ärztlich abgeklärt, führe in Kombination mit Stress jedoch dazu, dass sich Rosalie oft übergeben muss.
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Das Problem habe die Hündin laut den Tierschützern aber nur im Tierheim, nicht im häuslichen Umfeld. „Wir gehen davon aus, dass Stress und Aufregung die Ursache für ihre Probleme hier im Tierheim sind“, heißt es. Denn auch eine erneute Untersuchung habe zu keinem anderen Ergebnis geführt. Besonders das Alleinsein mache der Hündin zu schaffen.
Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag
Aktuell werde Rosalie mehrmals am Tag mit kleinen Mahlzeiten gefüttert. Die Tierschützer gehen aber davon aus, dass das in einem neuen, und vor allem ruhigen, Zuhause nicht mehr nötig sein wird. Was Rosalie brauche, seien ruhige Menschen, die ihr viel Geduld und Verständnis entgegenbringen. Auch ein „passender Ersthund“ könnte in Rosalies neuem Zuhause eine große Hilfe sein, „um an ihrer Trennungsangst zu arbeiten“.
Interessierte können sich beim Tierheim Moers unter der Nummer 02841/21202 für ein telefonisches Erstgespräch melden.
Rubriklistenbild: © Tierheim Moers
