Tierschicksal
An Autobahn ausgesetzter Hund hat „neue Identität“
Hund Rudi wurde in einem schlechten Zustand auf der Autobahn ausgesetzt. Die dramatische Geschichte hat ein gutes Ende gefunden: Er hat jetzt ein neues Zuhause.
Lüdinghausen - Yorkshire Terrier Rudi wurde vor einigen Wochen auf einer Autobahn in NRW ausgesetzt und im Tierheim in Lüdinghausen untergebracht. Nach dem Fund war sein Gesundheitszustand schlecht. Doch nun geht es ihm endlich besser. Eine notwendige Operation hat der Rüde gut überstanden. Jetzt folgt die nächste gute Nachricht: Rudi hat ein neues Zuhause.
Aus Rudi wird Toni – ausgesetzter Hund hat neues Zuhause und neuen Namen
Tierheim-Mitarbeiterin Beate Bauerbach hat sich schnell in Hund Rudi verliebt – jetzt ist sie sein neues Frauchen. In Rudis neuem Zuhause leben bereits zwei Yorkshire Terrier. Mit den Rüden Rocker und Sammy versteht sich Rudi gut, erzählt Beate Bauerbach. „Das liegt daran, dass Rudi kastriert ist“. Insgesamt sei Rudi relativ pflegeleicht und auf dem besten Weg.
Rudi heißt inzwischen auch gar nicht mehr Rudi – Beate Bauerbach hat ihn stattdessen Toni getauft. Das hat verschiedene Gründe: „Um das Erfahrene und Gewesene endgültig zu vergessen und das Kapitel ‚Rudi‘ abzuschließen, bekam er auch eine neue Identität“, schreiben die Tierfreunde Lüdinghausen in ihrem Facebook-Posting mit Blick auf die Tatsache, dass der Yorkshire Terrier mit einer Leine an der Leitplanke eine Autobahn festgebunden war. Und darüber hinaus „gibt es in der Nähe schon zwei andere Hunde mit dem Namen Rudi. Da fehlte die Einzigartigkeit“, so Beate Bauerbach.
Außerdem sei der Unterschied zwischen den Namen Toni und Rudi nicht so groß, der Klang und die Endung seien entscheidend. Daher ist Beate Bauerbach zuversichtlich, dass er den neuen Namen schnell annimmt. „Wir wussten ja auch nicht, wie er vorher hieß. An Rudi hat er sich schnell gewöhnt“.
Rubriklistenbild: © Tierfreunde Lüdinghausen
