Gefährliche Temperaturen

Hitzewelle in NRW: Experten warnen vor „Verbrennungsgefahr“ – mehr als 70 Grad im Auto möglich

Sonnenschein und hohe Temperaturen können das eigene Auto schnell in eine gefährliche Hitzefalle verwandeln. Experten verraten, wie man den Innenraum rasch abkühlen kann.

Es ist heiß in Nordrhein-Westfalen. Eine Hitzewelle sorgt dafür, dass die Temperaturen Mitte Juni an mehreren Tagen die 30-Grad-Marke übersteigen. Aber damit nehmen nicht nur draußen die Temperaturen zu. Auch zuhause wird es zunehmend wärmer. Das Auto kann bei diesem Wetter sogar zur gefährlichen Hitzefalle werden.

Autos heizen sich ziemlich auf. Auf Tier und Mensch kann das gefährlich werden (Symbol).

Dass man Haustiere und Kinder bei hohen Temperaturen nicht im Auto zurücklassen sollte, ist mittlerweile bekannt. Dennoch müssen immer wieder Hunde oder Babys von Feuerwehren aus überhitzten Fahrzeugen gerettet werden. Wie der Automobil-Club Verkehr (ACV) informiert, kann die Sonne den Innenraum bereits nach etwa 30 Minuten auf bis zu 50 Grad aufheizen. Ledersitze und Metallteile wie Gurtschlösser können sogar Temperaturen von 70 Grad erreichen. Das Innere des Autos erreicht damit lebensbedrohliche Temperaturen, so der ACV. Bei Ledersitzen und Metallteilen bestehe laut den Experten sogar „Verbrennungsgefahr“.

Hitze im Auto: Experten warnen vor „Verbrennungsgefahr“

Der ACV gibt Tipps, wie sich der Auto-Innenraum im Sommer schnell herunterkühlen lässt. Zunächst sollten Türen und Fenster für ein bis zwei Minuten geöffnet werden, damit die angestaute Hitze entweichen kann. Auch die ersten Meter sollte man mit offenem Autofenster fahren, damit sich das Innere allmählich abkühlt. Erst wenn die Fenster wieder geschlossen sind, lohnt es sich, die Klimaanlage einzuschalten: kurzzeitig in hoher Stufe mit Umluftfunktion, dann auf den Frischluftbetrieb umstellen.

Idealerweise kann natürlich ein Parkplatz im Schatten hohe Temperaturen im Fahrzeug vorbeugen. Weitere präventive Maßnahmen sind das Auto von außen schützende reflektierende Halbgaragen, Thermomatten für die Windschutzscheibe sowie Außenabdeckungen für Glasflächen. Von innen kann man das Fahrzeug unter anderem mit Sonnenblenden sowie hellen Tüchern auf Sitzen und Lenkrad schützen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Christoph Hardt

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare