Auch bis zum Räumungsverkauf geschlossen

„Nach vielen schönen Jahren“: Möbelhaus muss für immer schließen – Räumungsverkauf startet

Momentan müssen Kunden nur kurzzeitig auf das Einrichtungsangebot verzichten. Nach dem anstehenden Räumungsverkauf verabschiedet sich das Möbelhaus dann aber endgültig.

Wer momentan für das eigene Zuhause nach neuen Möbeln stöbern oder sich professionelle Beratung in Sassenberg einholen möchte, muss vor verschlossenen Ladentüren stehen bleiben. Sowohl der Aushang als auch ein Pop-Up-Fenster auf der Webseite vom Möbelhaus Brameyer verraten einem dafür aber den Grund: „Liebe Kundinnen und Kunden, nach vielen schönen Jahren haben wir uns entschieden, unser Geschäft zu schließen.“

Das Möbelhaus Brameyer verabschiedet sich im Sommer aus Sassenberg. Davor können sich Kunden auf einen Räumungsverkauf freuen (Symbolbild).

Allerdings verabschiedet sich das Team des Möbelhauses nicht ohne einen Räumungsverkauf – die zurzeit verschlossenen Türen öffnen sich noch einmal, bevor es voraussichtlich im Sommer endgültig vorbei ist, wie Die Glocke in einem Artikel berichtet. Dass das Einrichtungsangebot an der Drostenstraße gerade ausfällt, liegt laut der Mitteilung des Möbelhauses an „umfangreichen Inventurarbeiten“.

Für den Räumungsverkauf öffnet die Filiale wieder

Mit dem Räumungsverkauf ab dem 5. März soll das Geschäft aber wieder öffnen. Kunden können dann noch einmal das Angebot auf den rund 12.500 Quadratmetern begutachten und Beratung oder andere Services von Brameyer in Anspruch nehmen. Laut dem Zeitungsartikel müsse dann aber Ende Juni Abschied genommen werden – nach über 60 Jahren.

Das Möbelhaus Brameyer bietet nach Angaben der Unternehmens-Webseite seit 1961 neben Möbeln auch Wohnberatung wie Küchenplanungen, Montage oder Altmöbelentsorgung. Das seitdem weiterentwickelte und erweiterte Geschäft führt heutzutage nicht der Grundsteinleger, Polsterer- und Dekorateur-Meister Albert Brameyer, sondern die zweite Generation mit Inhaber Udo Brameyer.

Hinter der Geschäftsschließung stünden laut dem Zeitungsartikel keine Insolvenz, sondern eher das schwierige Geschäftsumfeld und der in den vergangenen Jahren zurückgegangene Umsatz. Denn seit der Corona-Pandemie liefen die Geschäfte nur schleppend. Und das Möbelhaus Brameyer ist mit seiner Schließung kein Einzelfall: In den vergangenen Monaten verabschiedeten sich zahlreiche große und kleine Filialen in der Möbelbranche, wie zum Beispiel auch das Einrichtungshaus Franz Knuffmann in Neuss.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Christian Ohde

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