Hohes Alter erreicht
„Einzigartiges Wesen“: NRW-Zoo trauert um ein ganz besonderes Tier
Sie war eine Besonderheit in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen: Der Zoo trauert um die über NRW hinaus bekannte Antonia.
Gelsenkirchen – Sie war ein ganz besonderes Tier und deutschlandweit bekannt: Die kleinwüchsige Eisbärin Antonia aus der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen ist am Wochenende mit 36 Jahren gestorben.
Schon seit längerer Zeit war die Eisbärin krank und in tierärztlicher Behandlung. Es habe sich um altersbedingte Krankheiten gehandelt, schreibt der Zoo auf seiner Website und sie sei bis vor einigen Tagen noch „dem Alter entsprechend agil“ gewesen.
Zustand von Eisbärin Antonia verschlechterte sich deutlich
Am Wochenende dann habe sich Antonias Zustand plötzlich deutlich verschlechtert. Darum wurde sie am Sonntagabend, 10. August, eingeschläfert. Der Zoo trauert. Antonia war schon lange in Gelsenkirchen: Geboren wurde sie 1989 im Karlsruher Zoo, 1991 kam sie in den damaligen Ruhr Zoo. Sie bekam die aufwendige Umwandlung in die moderne Erlebniswelt mit und wurde durch ihre ungewöhnliche Größe überregional bekannt.
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Viele hielten Antonia mit ihren verkürzten Beinen für ein Jungtier. Doch sie war lediglich klein gewachsen. Laut Zoo wurde sie mit ihren 36 Jahren besonders alt: „Eisbären können in menschlicher Obhut in der Regel bis zu 30 Jahre alt werden“, heißt es in der Mitteilung. Antonia sei damit „der älteste Eisbär in einem europäischen Zoo“ gewesen.
Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen: Antonia wird unvergessen bleiben
Der Zoo schreibt, Antonia werde dem gesamten Team fehlen. Doch: „Mit ihrem einzigartigen Wesen und ihrer besonderen Erscheinung wird Antonia unvergessen bleiben“, schreibt das Zoo-Team in seinem kleinen Nachruf. Vor dem Tierpark Hamm gab es am Wochenende eine Demonstration. Die Protestierenden kritisierten Zoos als „nicht mehr zeitgemäß“.
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