Sommer macht Pause
Es wird kalt: Temperatursturz in NRW – jetzt schnell noch einmal durchlüften
Kurze Abkühlung in NRW: Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu 7 Grad. Die perfekte Gelegenheit, frische Luft ins Haus zu lassen. Denn es wird wieder wärmer.
Der Sommer macht in Nordrhein-Westfalen gerade eine kurze Pause – trotz Beginn der Hundstage. In den kommenden Nächten kühlt es spürbar ab – und genau das ist die perfekte Gelegenheit, frische Luft ins Haus zu lassen, denn: Am Wochenende kommt die Wärme zurück. Mancherorts sind bis zu 30 Grad drin.
Die Nacht zu Donnerstag, 23. Juli, bringt mit 8 bis 13 Grad bereits deutlich kühlere Luft als zuletzt gewohnt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sinken die Temperaturen in der Nacht zum Freitag dann sogar auf 7 bis 12 Grad. Mancherorts wird es also mehr als frisch in den kommenden Nächten – bei 7 und 8 Grad darf man wohl schon von Kälte sprechen.
Kalte Nächte in NRW: Temperaturen fallen auf bis zu 7 Grad
Tagsüber bleibt es mit Höchstwerten um 19 bis 24 Grad noch angenehm mild. Am Freitag und Samstag soll die Sonne dann wieder stärker herauskommen – und die Temperaturen klettern zum Wochenende auf bis zu 26 bis 30 Grad. Wie lange die Wärme bei uns in NRW bleibt, ist noch nicht sicher.
Der 10-Tage-Trend des DWD für Düsseldorf zeigt allerdings, dass die Temperaturkurve in der kommenden Woche wieder an mehreren Tagen über 25 Grad, teils bis 30 Grad, liegen könnte. Die kühlen Nächte der kommenden Tage sind daher ideal: Die Außenluft angenehm frisch. Wer jetzt die Fenster weit öffnet – am besten abends und nachts sowie in den frühen Morgenstunden – kühlt die Wände, Böden und Möbel aus. Diese speichern die Kühle und geben sie tagsüber langsam wieder ab. Das Ergebnis: ein natürlich klimatisiertes Zuhause, ganz ohne Stromkosten.
So lüften Sie richtig
- Abends und nachts: Sobald die Außentemperatur unter die Innentemperatur fällt, Fenster weit öffnen – am besten mit Durchzug.
- Morgens früh: Nochmals quer lüften, bevor die Temperaturen tagsüber wieder steigen.
- Tagsüber schließen: Wenn es draußen wärmer wird als drinnen, Fenster und Rollläden schließen, um die kühle Luft im Haus zu halten.
- Stoßlüften statt Kippen: Kurzes, kräftiges Lüften für 5 bis 10 Minuten ist effektiver als stundenlang gekippte Fenster.
Besonders fürs Schlafzimmer lohnt sich das Lüften: Das Umweltbundesamt empfiehlt dort eine Temperatur von 17 bis 20 Grad – denn der Körper muss zum Einschlafen seine Kerntemperatur leicht senken. Ist es zu warm, werden Tiefschlafphasen kürzer und der Schlaf weniger erholsam. Allerdings sollte das Zimmer auch nicht zu stark auskühlen: Unter 15 Grad wird es für einen gesunden Schlaf zu kalt – und das Risiko für Schimmelbildung steigt.
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