Camping Berger in Köln

Ältester Campingplatz in Deutschland: Er liegt mitten in NRW

Den ältesten Campingplatz Deutschlands gibt es seit mehr als 90 Jahren. Er liegt in Nordrhein-Westfalen. Im Laufe der Zeit hat sich vieles verändert.

Hamm - Camping ist beliebt bei den Deutschen. Viel Natur, frische Luft und die Möglichkeit, den Urlaub unabhängig und spontan nach den jeweiligen Wünschen zu gestalten – genau das mögen viele. Laut Statista gibt es in Deutschland rund 2800 Campingplätze. Allein in NRW existiert eine große Auswahl an Campingplätzen. 238 von den rund 2800 Plätzen sollen laut IT.NRW in Nordrhein-Westfalen geöffnet sein. Darunter befindet sich auch der älteste in ganz Deutschland.

Der älteste Campingplatz in Deutschland steht in NRW: Camping Berger in vierter Generation betrieben

Camping Berger ist nämlich seit 1931 in Familienbesitz und wird heute in vierter Generation betrieben. Heute ist er also bereits 93 Jahre alt. Der Campingplatz im Kölner Stadtteil Rodenkirchen ist „der älteste in Deutschland“, heißt es. Dort gibt es heute insgesamt 250 Stellplätze, davon 15 als Touristen- und Durchgangsplätze.

Gegründet wurde der Campingplatz am 5. Mai 1931 von Jakob Berger. Dieser spielt weiterhin eine große Rolle für den Campingplatz. Eine große Holzfigur von ihm steht an der Rezeption, und als Bild sei er auf Bierdeckeln sowie auf dem Emblem des eigenen Biers zu sehen, heißt es.

Camping Berger in Köln wurde 1931 gegründet

Und wie kam ihm die Idee der Gründung? „Damals war es eine beliebte Urlaubsart, mit dem Faltkanu und einem kleinen Zelt den Rhein herunterzupaddeln. Wenn es dunkel wurde, hat man dann am Ufer das Zelt aufgeschlagen. Mein Urgroßvater hat das auch gemacht – und sich dabei gedacht, dass es ja cool wäre, den Kanufahrern etwas mehr bieten zu können“, erklärt der heutige Junior-Chef Benedikt Berger im Gespräch mit unserem Partner-Portal 24RHEIN.

Der Campingplatz liegt nicht nur direkt am Rhein und bietet einen tollen Blick auf das südliche Köln.

Der Campingplatz habe ganz klein angefangen – mit einer kleineren Wiese und einer Imbissbude. Mittlerweile hat sich daraus ein größeres Projekt entwickelt. Camper können inzwischen in einem Biergarten und einem Restaurant auf dem Campingplatz speisen. Es gibt außerdem einen kleinen Shop mit eigener Kleidung und eigenen Weingläsern.

Und auch neue Häuser wurden im Laufe der Zeit gebaut und das gesamte Camping-Erlebnis wurde luxuriöser. „Dadurch, dass wir so nah an der Stadt gelegen sind, aber gleichzeitig auch direkt an ein Landschaftsschutzgebiet grenzen, ist das schon ein besonderer Charme“, so Benedikt Berger.

Haben Sie ein Wohnmobil? In Zukunft müssen Sie dann mehr bezahlen, sofern das Fahrzeug eine Flüssiggasanlage besitzt. Es gilt eine neue Pflicht.

Rubriklistenbild: © Berger GmbH & Co. KG

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