Besondere Vorsicht ist geboten

Rasen mähen bei Hitze: Der ultimative Leitfaden für einen gesunden Sommer-Rasen

Ein Frau mäht den Rasen im Sommer.
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Rasen mähen bei Hitze ist keine gute Idee – die Grashalme leiden ohnehin unter der Trockenheit.

Die Sonne scheint und Sie wollen den Rasen mähen? Warum Gartenprofis jetzt eine Mäh-Pause empfehlen und wie Sie Trockenschäden im Sommer dauerhaft vermeiden.

Im Sommer packt viele Gartenbesitzer der Ehrgeiz, den Rasen perfekt zu trimmen. Doch Vorsicht: Wer bei sengender Hitze zum Rasenmäher greift, tut seinem Grün nichts Gutes. Ganz im Gegenteil: Statt eines sattgrünen Rasens kann ein Schnitt jetzt zu unschönen braunen Stellen führen.

Warum Rasenmähen bei Hitze purer Stress ist

Hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung bedeuten puren Stress für Ihren Rasen. Werden die Gräser bei Hitze gekürzt, verlieren sie ihre natürliche Widerstandskraft und der Boden trocknet zudem schneller aus. Jacqueline Kaminski, Gartenexpertin von MyHammer, warnt:

Wenn Sie Ihren Rasen mähen, sind die Halme der Sonne automatisch stärker ausgesetzt, und auch der Boden leidet darunter. Die Folge? Kahle Stellen, die sich nur mit viel Aufwand ausbessern lassen.

Jacqueline Kaminski, Gartenexpertin von MyHammer

Die Gräser verbrennen regelrecht in der Hitze und der Rasen sieht unschön aus.

So kommt Ihr Rasen gut durch die Hitzewelle

Wenn das Rasenmähen unumgänglich ist, kommt es auf die richtige Technik und zusätzliche Pflegemaßnahmen an, um die Grünfläche möglichst zu schonen. Gartenprofis empfehlen folgende Rasenpflege im Hochsommer:

  • Schnitthöhe anpassen: Mähen Sie den Rasen nicht kürzer als 4 bis 5 Zentimeter. Längere Halme spenden Schatten und verhindern, dass der Boden austrocknet.
  • Kühle Stunden nutzen: Erledigen Sie das Rasenmähen am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden.
  • Schnittgut als Mulch verwenden: Lassen Sie den feinen Rasenschnitt einfach liegen. Er dient als natürlicher Dünger und spendet zusätzlich Feuchtigkeit.
  • Rasen richtig wässern: Gießen Sie den Rasen lieber ein- bis zweimal pro Woche kräftig (ca. 15–25 Liter/m²) statt täglich nur oberflächlich. Die beste Zeit dafür ist vor 8 Uhr morgens.
  • Gezielt düngen: Ein kaliumbetonter Sommerdünger stärkt die Zellstruktur der Gräser von innen und macht sie widerstandsfähiger gegen Trockenheit.
  • Auf das Vertikutieren verzichten: Im Hochsommer ist eine Vertikutier-Pause ratsam, um die empfindliche Grasnarbe nicht zusätzlich zu verletzen.

Verbrannten Rasen nach der Hitze retten

Auch wenn der Rasen während einer Hitzewelle braune Stellen zeigt, besteht meist kein Grund zur Panik. Oft handelt es sich nur um einen vorübergehenden Trockenstress, und das Grün erholt sich mit dem nächsten ausgiebigen Regen von selbst. Falls nicht, lässt sich verbrannter Rasen mit der richtigen Pflege retten.

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