Blick ins Weltall
So spektakulär sieht unser Universum durch das „Hubble“-Teleskop aus

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Eines der ikonischsten und bekanntesten Bilder des „Hubble“-Weltraumteleskops zeigt die sogenannten „Säulen der Schöpfung“ im Adlernebel. Zu sehen sind die Säulen im sichtbaren Licht – es handelt sich um Gaswolken, die von der intensiven Strahlung junger Sterne angestrahlt werden.
© NASA, ESA/Hubble and the Hubble Heritage Team

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In diesem sogenannten „Ultra Deep Field“ des „Hubble“-Weltraumteleskops sind fast 10.000 Galaxien zu sehen. Sie haben verschiedene Formen, Alter, Größen und Farben. Die kleinsten und rötesten Galaxien gehören zu den am weitesten entfernten Galaxien, die die Forschung kennt. Sie existierten, als das Universum gerade einmal 800 Millionen Jahre alt war. Die erdnächsten Galaxien (sie sind größer und heller und man kann ihre Formen gut erkennen), entstanden vor etwa einer Milliarde Jahre. Das Bild muss man in Zahlen beschreiben: Um es aufzunehmen, waren 800 Aufnahmen im Laufe von 400 Erdumrundungen nötig. Insgesamt dauerte die Belichtung 11,3 Tage zwischen September 2003 und Januar 2004.
© NASA, ESA, and S. Beckwith (STScI) and the HUDF Team

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M51 ist eine klassische Spiralgalaxie in perfekter Draufsicht, 25 bis 31 Millionen Lichtjahre entfernt. Die geschwungenen Spiralarme zeigen junge Sterne (blau), Sternentstehungsregionen (pink) und einen gelblichen Kern mit älteren Sternen. Am Ende eines Arms: die kleine Begleitgalaxie NGC 5195.
© NASA, ESA, S. Beckwith (STScI), and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

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Dieses Bild des „Hubble“-Weltraumteleskops zeigt den Krebsnebel (M1) – eines der interessantesten und von vielen Astronomen untersuchten Objekte. Das Bild wurde aus 24 einzelnen Aufnahmen zusammengesetzt.
© NASA, ESA and Allison Loll/Jeff Hester (Arizona State University). Acknowledgement: Davide De Martin (ESA/Hubble)

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Sie ist eine der fotogensten Galaxien in Reichweite: Die Sombrero-Galaxie (M104). Vom Erdorbit aus blickt das „Hubble“-Weltraumteleskop auf die Kante der Galaxie und lässt sie wie einen Sombrero erscheinen. Tatsächlich ist M104 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und so hell, dass sie fast mit bloßem Auge am Himmel zu sehen ist.
© NASA/ESA and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

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Er ist einer der komplexesten bekannten planetarischen Nebel: NGC 6543, der „Katzenaugennebel“. „Hubble“ zeigt konzentrische Gashüllen und Gasströme, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Forschende schätzen, dass der Nebel etwa tausend Jahre alt ist und quasi das „Fossil“ eines sterbenden Sterns ist.
© J.P. Harrington and K.J. Borkowski (University of Maryland), and NASA/ESA

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Zu seinem 23. Geburtstag hat „Hubble“ dieses Bild aufgenommen: der Pferdekopfnebel befindet sich im Sternbild Orion. Das Bild zeigt die Region im infraroten Licht, das durch die Staubwolken hindurchblicken kann. Der „Pferdekopf“ besteht aus Gas.
© NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (AURA/STScI)

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Im Sternbild Orion befindet sich der berühmte Orionnebel (M42), eine Sternenentstehungsregion. Allein in diesem Bild des „Hubble“-Teleskops sind mehr als 3.000 verschiedene Sterne zu sehen. Dies Sterne befinden sich in einer dramatischen Landschaft aus Staub und Gas. Der Orionnebel ist etwa 1.500 Lichtjahre entfernt – die erdnächsten Region, in der Sterne entstehen. 520 Aufnahmen wurden für dieses Bild zusammengesetzt.
© NASA, ESA, M. Robberto ( Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team

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Diese bizarre Aufnahme des „Hubble“-Weltraumteleskops zeigt den sogenannten „Mystic Mountain“ – ein Säule aus Gas und Staub, die drei Lichtjahre hoch ist. In ihrem Inneren entstehen Sterne. Das Gebilde befindet sich im Carina-Nebel, der etwa 7.500 Lichtjahre entfernt ist.
© NASA, ESA, M. Livio and the Hubble 20th Anniversary Team (STScI)

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Der Blasennebel NGC 7635 ist ein Emissionsnebel, der etwa 8.000 Lichtjahre entfernt ist. Mit diesem Bild hat „Hubble“ seinen 26. Geburtstag gefeiert.
© NASA, ESA, Hubble Heritage Team
VonTanja Bannerschließen
Seit 1990 liefert das „Hubble“-Weltraumteleskop spektakuläre Einblicke in unser Universum. Die sind bunt, teilweise chaotisch und immer beeindruckend.
Rubriklistenbild: © NASA, ESA, M. Livio and the Hubble 20th Anniversary Team (STScI)
