Eröffnung am 1. Oktober
Neue Gastronomie in Rhynern: Das Café „Mühle“ ist startklar
Bewohner und Mitarbeiter der Malteser-Wohngruppe in der alten Villa an der Straße „An der Windmühle“ in Rhynern eröffnen am Sonntag das Café „Mühle“. In dem Pilotprojekt sollen die jungen Erwachsenen in ihrem Wohnumfeld an das Arbeitsleben herangeführt werden.
Hamm – Rhynern hat eine neue, kleine Gastronomie. An diesem Sonntag, 1. Oktober, eröffnet das „Café Mühle“ in der alten Villa an der Straße „An der Windmühle“. Daher hat es auch seinen Namen.
Jeden Monat ein Öffnungstag mehr
„Wir wollten in dem kleinen Wortspiel auch einen Bezug zum Standort schaffen“, erläutert Yvonne Wisniewski, die Hausleiterin der Malteser-Wohngruppe „Viatorum“, deren Mitarbeiter und Bewohner dieses für alle öffentliche Café. Dazu will sich das Team erst nach und nach an die Arbeitszeiten gewöhnen. Daher startet das Café mit Öffnungszeiten jeweils mittwochs und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Ab November soll dann der Freitag dazukommen, ab Dezember der Samstag und ab Januar schließlich der Januar. Ein Hofladen soll zusätzlich ab November eröffnen.
Große Vorfreude
Yvonne Wisniewski ist deutlich anzumerken, wie sehr sie sich auf das Projekt in der denkmalgeschützen Immobilie freut. Im Laufe der vergangenen Wochen und Monate sind die Räume aufwendig renoviert worden. In den Obergeschossen befinden sich Wohnräume für derzeit sechs Jugendliche und junge Erwachsene, die in einer Art WG Neubürger von Rhynern geworden sind. Der Charme der alten Villa kommt unter anderem durch freiliegende Holzbalken überall durch.
Im Erdgeschoss freuen sich die Malteser darauf, den Rhyneranern Zugang zu den alten Räumen zu verschaffen und gleichzeitig ein paar schöne Stunden im Café zu ermöglichen. Kaffee steht natürlich auf der Karte. Dazu kommen täglich wechselnde, selbst gebackene Kuchen, darunter die Spezialität des Hauses, der „Blondie“. Was sich dahinter verbirgt, werde noch nicht verraten, so Wisniewski. Die Karte soll aber auch abwechslungsreich und variabel sein. Wraps, Milchreis und Tee werden auf jeden Fall dabei sein. Der Tee werde in Kooperation mit dem Teegeschäft Gschwendner der Hammer Künstlerin Tanja Prill verkauft. Fast folgerichtig ziert auch ein großes Gemälde von Prill die Wand im Café.
36 Sitzplätze
36 Sitzplätze gibt es derzeit im ehemaligen Wohnzimmer und Wintergarten des Hauses. Daran angeschlossen ist eine Küche, aus der die Getränke und Speisen unter der Leitung von „Küchenfee“ Meryen Saribas über einen Thekenbereich zu den Gästen gelangen. „Ich hoffe, dass die Stühle zur Eröffnung und auch darüber hinaus gut belegt sein werden“, sagt Wisniewski. An eine kleine Hemmschwelle bei den Gästen, da das Café an die Wohngruppe angeschlossen ist, glaubt sie nicht. „Schon am Tag der offenen Tür sind richtig viele gekommen und haben sich neugierig gezeigt“, findet sie. Gerne soll die kleine Gastro zu einem neuen Treffpunkt im Ort werden. „Wir haben sogar schon eine Anfrage für ein Klassentreffen“, sagt sie stolz.
Hofladen öffnet im November
Der kleine Hofladen, der einen separaten Eingang auf dem Hof hat, werde im Oktober noch nicht an den Start gehen. „Wir haben ihn so weit vorbereitet und wollen ihn nun noch bestücken“, so Wisniewski. Das heißt, es werden noch kleine Deko-Artikel gebastelt, die demnächst als kleines Geschenk oder Mitbringsel erworben werden können. Aber auch Lebensmittel aus dem „Tante-Emma-Laden-Sortiment“ werde es demnächst dort zu kaufen geben.

