„Ciao Großer“
Tierpark trauert um Timo: Puma-Opa wurde eingeschläfert
Der Tierpark Hamm hat einen Besucherliebling verloren. Der 18 Jahre alte Puma Timo ist tot. Das ganze Team trauert.
Hamm – „Mit Tränen in den Augen und dem Herz voller schöner Erinnerungen muss sich der Tierpark Hamm von seinem Puma Timo verabschieden“, vermeldet die beliebte Einrichtung im Hammer Süden auf ihrer Homepage und auf den Social-Media-Auftritten. Dabei starb die bei den Besuchern besonders beliebte Raubkatze Ende vergangener Woche nicht an Altersschwäche.
„Ciao Großer“: Tierpark verabschiedet sich von Puma Timo
Den Angaben zufolge hatte sich Timo „aus noch ungeklärter Ursache einen komplizierten Bruch des Oberarms zugezogen“. Die Fraktur habe sich so nah am Ellenbogengelenk befunden, dass der Einsatz einer Schiene oder ähnliches nicht infrage kam. „Um dem 18 Jahre alten Opa unnötige Schmerzen und Leiden zu ersparen“, habe sich das Tierpark-Team gemeinsam mit einer Tierärztin dazu entschieden, Timo einzuschläfern.
Der Bericht der pathologischen Untersuchung in Arnsberg steht noch aus, und damit auch der Grund für die Verletzung. Aufgrund aktueller Schweinepest-Sorgen dauere die Untersuchung länger als üblich, sagte Tierparkchef Sven Eiber auf Nachfrage. Gleichzeitig sei es „wichtig zu wissen, wie das passieren konnte und ob es eine Vorgeschichte gab“.
Weiter heißt es in den Abschiedworten: „Das ganze Tierpark-Team trauert um Timo. Die Raubkatze war mit seiner sanften und neugierigen Art bei vielen einer der heimlichen Favoriten. Ciao, Großer…“
Puma Timo ist tot: Schneeszene als Abschiedsfoto
Zuletzt hatte Timo Anfang Januar 2025 „auf sich aufmerksam“ gemacht: Ein Schnappschuss einer Tierpflegerin zeigte den Puma, wie er mit einem Schneemann auf einem Holzstamm zu spielen scheint. Nun wurde eben dieses Motiv gewissermaßen zum Abschiedsfoto.
Erst vor wenigen Tagen hatte Tierpark-Chef Sven Eiber davon gesprochen, die Großkatzenhaltung im Park erst nach dem Ableben der beiden Einzeltiere Tiger und Puma mit einem neuen Großgehege verbessern zu wollen. Den beiden Alttieren wolle man einen vorübergehenden Auszug nicht mehr zumuten. In einem Fall wurden Eibers Worte nun von der traurigen Realität überholt. Nun hofft er, dass alle noch lange Freude an Tigerin Kira haben können...