PCI stärkt Standort Hamm: Hohe Investition in Hochregale
Hamm - Das Chemie-Unternehmen PCI Augsburg GmbH hat in Hamm ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Der Neubau auf dem Betriebsgelände in Uentrop wurde am Mittwoch, 17. Oktober, feierlich eingeweiht. PCI investiert dabei nach eigenen Angaben einen ungenannten Millionenbetrag.
Das Unternehmen stellt Kleber für Fliesen und andere Bodenbeläge her, die über den Fach- und Großhandel vertrieben werden. Die 5.000 Quadratmeter große Logistikhalle an der Uentroper Kranstraße trägt der Expansion des Unternehmens Rechnung.
PCI hatte 2016 das westeuropäische Bau-Chemie-Geschäft des Düsseldorfer Henkel-Konzerns übernommen. Außerdem profitiere man von der allgemein guten Konjunktur am Bau, sagte Holger Sommer, Leiter der Bodenbelags-Sparte bei PCI. Die Kapazitäten in Uentrop stocke man nicht nur räumlich, sondern auch personell auf; eine konkrete Zahl zusätzlicher Arbeitsplätze wollte er aber nicht nennen.
Auch zur Investitionssumme gab es nur vage Angaben. Einen „signifikanten zweistelligen Millionenbetrag“ investiere man in Hamm und am Standort Wittenberg in Sachsenanhalt, hatte das Unternehmen bereits Ende 2017 mitgeteilt. Die neue Stahlbetonhalle in Uentrop entstand in neunmonatiger Bauzeit; die Ausführung übernahm das Hammer Bauunternehmen Heckmann als Generalunternehmer.
Die PCI Augsburg GmbH wurde 1950 als Poly-Chemie-Ingenieurgesellschaft mbH in Frankfurt am Main gegründet und ist eine 100-prozentige Tochter des Ludwigshafener Chemie-Konzerns BASF. Hamm ist neben dem heutigen Unternehmenssitz Augsburg und Wittenberg einer von bundesweit drei Standorten. Als das Gelände an der Kranstraße 1992 bezogen wurde, waren dort rund 60 Mitarbeiter für PCI tätig, heute sind es 120.